Der gebürtige Hallenser Thomas Keindorf (53) tritt für die CDU im halleschen Süden zur Landtags-
wahl
2011 an. Sein Wahlkreis ist nicht nur seine politische Heimat, sondern seit 1987 zugleich auch Wirkungsstätte seiner beruflichen Tätigkeit als Bezirksschornsteinfegermeister.
Thomas Keindorf hatte zunächst den Beruf eines Maschinen- und Anlagenbauers mit Abitur erlernt
und daran 1980 eine Erwachsenenqualifizierung im Schornsteinfegerhandwerk angeschlossen.
Nach der Meisterausbildung studierte er Ingenieurpädagogik und war als Fachlehrer an der
Schornsteinfegerschule der ehemaligen DDR in Eilenburg tätig.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Thomas Keindorf für seine Berufskollegen. Im Schornsteinfegerhandwerk war er mehr als ein Jahrzehnt Innungsobermeister von Halle und ist
derzeit der Landesinnungsmeister der über 240 Schornsteinfegerbetriebe in Sachsen-Anhalt.
Thomas Keindorf ist seit Januar 2003 Präsident der Handwerkskammer Halle (Saale). Er ist Mitglied
im Präsidium des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und Vorsitzender des Berufs-bildungsausschusses des Deutschen Handwerkskammertages.
Die berufliche Bildung junger Menschen hat ihn während seines gesamten Berufslebens als Lehrer,
Ausbilder im eigenen Betrieb oder im Ehrenamt begleitet. Daher ist es ihm ein besonderes Anliegen,
vielen jungen Menschen durch eine hochwertige Ausbildung Zukunftsperspektiven in Sachsen-Anhalt
zu geben. Die in der dualen Ausbildung in Betrieb und Schule erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen
sind nach seiner Ansicht die beste Basis, um sich Lebens- und Berufsperspektiven zu schaffen.
Thomas Keindorf steht auch für eine Stärkung der gesellschaftlichen Wahrnehmung des Handwerks. Handwerker arbeiten nicht mit virtuellen Gewinnblasen, sondern schaffen mit ihrer fleißigen Arbeit echte
Werte. Dazu benötigen sie förderliche Rahmenbedingungen, um sich zum Beispiel gegen Schwarzarbeit
oder vor schlechter Zahlungsmoral schützen zu können.
Für seinen Wahlkreis, den halleschen Süden setzt er auf den weiteren Wandel zu einer attraktiven
Wohnstadt. Die sich abzeichnenden Altersentwicklungen der Bevölkerung bedürfen dabei besonderer Berücksichtigung. Deshalb müssen Infrastrukturen, wie Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Betreuung
oder Nahverkehrsanbindungen erhalten und den veränderten Anforderungen entsprechend angepasst werden.
Für seine politische Arbeit für die Bürger in Halle fordert er mehr „Macher“ in der Politik und weniger „Schönredner“.