Junge Union Halle (Saale): Ein Vorbild schaut nicht weg – ein Online-Stammtisch mit Carsten Stahl

18.02.2021

Seit fast einem Jahr befinden wir uns im Corona-Lockdown. Viele Menschen stehen vor der großen Herausforderung, ob in der Schule oder an der Universität oder am Arbeitsplatz, von zu Hause aus online zu lernen und zu arbeiten – und man könnte meinen: in Zeiten, in denen keine Präsenzveranstaltungen stattfinden, gibt es auch kein Mobbing.
Dies ist leider eine Fehlannahme. Mobbing ist längst kein Phänomen mehr des Schulhofes oder des Lehrraums, vielmehr ist es ein gesellschaftliches Problem. Zudem ist in den letzten Monaten ein Anstieg an häuslicher Gewalt besonders gegenüber Kindern festgestellt worden.
Aus diesem Grund lud die Junge Union Halle (Saale) Carsten Stahl, der sich seit Jahren mit diesen Themen auseinandersetzt und dabei persönliche Erfahrungen einfließen lässt, zum Online-Stammtisch am 18. Februar ein. Carsten Stahl, Gründer von „Stoppt Mobbing“ und des Bündnisses Kinderschutz, ist regelmäßig auf RTL in verschiedenen Beiträgen und Reportagen zu sehen. Zuletzt war er sowohl in der Bild als auch in der Welt mit einem Beitrag aus Halle (Saale) zu sehen bzw. vertreten. Unter dem Titel „Kinderschänder trifft Kinderschützer“ wurde über seine Begegnung am Landgericht mit einem Täter berichtet.
Wer Carsten Stahl nicht von diesem Engagement her kennt, dem ist er vielleicht noch aus seiner Zeit bei der RTL II Serie „Privatdetektive im Einsatz“, in der er in der Hauptrolle spielte, ein Name.
Mit einem eindrucksvollen Vortrag stellte Stahl den zahlreichen Teilnehmern aus der Junge Union Halle (Saale), aus weiteren JU-Kreisverbänden sowie aus der CDU seine Erfahrungen, Maßnahmen und Erfolge vor. Stahl betonte immer wieder, dass vor allem direkte Gespräche, Aufklärung sowie Workshops für Schüler, aber auch betreuende Lehrer sehr wichtig für den Kampf gegen Mobbing sind. In der anschließenden Diskussionsrunde spürte man das große Interesse an diesem Thema.
Zum Abschluss des Stammtisches verkündete unser Kreisvorsitzender, Michel Kleinhans, dass für das Bürgerbegehren „Innenstadt für alle“ 9450 Unterschriften gesammelt werden konnten, die nun geprüft werden. Überdies durfte ein Meinungsaustausch über den Impfskandal in Halle (Saale) nicht fehlen.